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Diskussion
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Aktuelles - Diskussionswürdig

DEFAULT : Unfallversicherungsschutz bei Hinausklettern aus dem Fenster?
17.08.2018 10:35 (27 x gelesen)

Die gesetzliche Unfallversicherung muss für einen Wegeunfall einstehen.



Versichert ist der Arbeitnehmer in der Regel auf dem direkten Weg von seiner Wohnung zum Arbeitsplatz oder vom Arbeitsplatz direkt zurück in seine Wohnung.

Das Bundessozialgericht hatte folgenden kuriosen Fall zu entscheiden:

Der Arbeitnehmer konnte seine Wohnung nicht durch die Tür verlassen, weil er wegen eines abgebrochenen Wohnungstürschlüssels die Wohnungstür nicht öffnen konnte. Er entschied sich deshalb, seinen Weg zur Arbeit mit einem Hinausklettern aus dem Fenster bei einem 2 ½-stöckigen Mehrfamilienhaus zu beginnen. Er stürzte ab und brach sich den Unterschenkel.

Der Zweite Senat des Bundessozialgerichts vertrat die Auffassung, dass in diesem Fall auch das Hinausklettern aus dem Fenster objektiv den Beginn des unmittelbaren Weges zum Ort der Tätigkeit aus der Wohnung bedeutet, jedenfalls in dieser Ausnahmesituation. Allerdings setzt dies voraus, dass ein von der Haustür abweichender Startpunkt für den versicherten Weg nicht schon bei objektiver Betrachtungsweise schlechthin ungeeignet ist, um den Arbeitsort zu erreichen.

Da der Arbeitnehmer hier annehmen durfte, dass er den Höhenunterschied von ca. 2,60 m unfallfrei übersteht, sprach ihm das Gericht Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung zu.

Hans-H. Doppler, Rechtsanwalt


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